Punkte, Siege, Tickets: Die TTBL-Hauptrunde in Zahlen

Punkte, Siege, Tickets: Die TTBL-Hauptrunde in Zahlen

Eine ereignisreiche Saison in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) nähert sich dem Showdown: Die Play-offs starten am 10. April, im Liebherr TTBL-Finale wird am 15. Juni schließlich der Deutsche Mannschaftsmeister 2025 ermittelt. Wir blicken noch einmal zurück und präsentieren bemerkenswerte Zahlen aus den vergangenen Monaten.

2 – Der TSV Bad Königshofen hat es erneut geschafft: Zum zweiten Mal in Folge und zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte steht das Team von Trainer Koji Itagaki in den Play-offs der Tischtennis Bundesliga (TTBL). Dabei musste bis zuletzt gezittert werden: Am letzten Spieltag unterlagen die Unterfranken gegen den 1. FC Saarbrücken TT und waren daher vom Abschneiden des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell beim Post SV Mühlhausen abhängig. Am späten Samstagabend wurde dann gejubelt in Bad Königshofen: Durch die Fuldaer 2:3-Niederlage beendete der TSV die Hauptrunde auf Platz vier und trifft nun im Halbfinale erneut auf Borussia Düsseldorf.

5 – Zwei Teams machten es im Saisonverlauf besonders häufig deutlich: Sowohl Borussia Düsseldorf als auch der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell gewannen fünfmal mit 3:0 und verloren je zweimal mit 0:3. Kein Team feierte mehr klare Siege als diese beiden. Kurioserweise gab es dieses Ergebnis auch in den beiden direkten Duellen dieser Klubs: Das Hinspiel entschied Fulda mit 3:0 für sich, das Rückspiel gewann Düsseldorf mit dem gleichen Ergebnis. Vier 3:0-Siege erspielte sich der 1. FC Saarbrücken TT, kein einziger gelang dem TTC OE Clarity Telefonie-Systeme Bad Homburg.

7 – Kein Team blickt auf eine längere Finalserie zurück als der 1. FC Saarbrücken TT: Sollte sich der Hauptrundensieger in den Play-offs gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen erneut für das Liebherr TTBL-Finale qualifizieren, wäre es die siebte Teilnahme in Folge. In den vergangenen vier Jahren war der FCS jeweils gegen Borussia Düsseldorf unterlegen (1:3, 1:3, 2:3, 1:3), 2020 gelang gegen Ochsenhausen die erste Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte (3:1), 2019 hatte es ein 0:3 gegen die TTF gegeben.

11 – Besonders spannende Matches gab es im Saisonverlauf zu sehen, wenn der 1. FC Saarbrücken TT oder der TSV Bad Königshofen beteiligt waren. Jeweils elfmal gingen diese beiden Teams ins Doppel, dabei erspielten sich die Saarländer eine 7:4-Bilanz, die Unterfranken gar ein 9:2 – für beide Klubs war die Doppel-Stärke ein entscheidender Erfolgsfaktor auf dem Weg in die Play-offs. Zehnmal ging der TTC OE Clarity Telefonie-Systeme Bad Homburg (2:8) ins Doppel, je neunmal der ASC Grünwettersbach (8:1) und der SV Werder Bremen (3:6).

14 – Wer beim Showdown um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft dabei sein will, sollte jetzt im TTBL-Ticketshop vorbeischauen: Tickets für das Liebherr TTBL-Finale am 15. Juni in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt gibt es bereits ab 14 Euro und sind noch in allen Kategorien verfügbar. Für Gruppen gibt es wieder das beliebte Gruppenticket mit einer Gültigkeit ab zehn Personen. Die Rabattierung des regulären Einzelticketpreises erfolgt automatisch im Buchungsprozess, sobald mehr als zehn Tickets ausgewählt wurden. Sitzplatzgenaue Bestellungen sind im Ticketshop, telefonisch unter (0761) 88 84 99 99 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich.

22 – Dimitrij Ovtcharov spielte die beste Einzelbilanz der abgelaufenen Hauptrunde: 22:5 Siege holte der Topstar des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, verpasste mit den Osthessen aber tragisch den Einzug in die Play-offs. Weitere Zahlen der Fuldaer Saison: 19 Spieltage standen Ovtcharov und Co. in den Top vier, davon neun sogar an der Tabellenspitze – am Ende reichte es knapp nur zu Platz fünf. Ebenso viele Siege wie Ovtcharov holte Kirill Gerassimenko (22:10, SV Werder Bremen), knapp dahinter kommen Kristian Karlsson (21:12, TTC OE Clarity Telefonie-Systeme Bad Homburg), Jin Ueda (20:13, TSV Bad Königshofen) und Feng Yi-Hsin (19:13, TTC Zugbrücke Grenzau).

32 – 32 Pluspunkte reichten Borussia Düsseldorf für den ersten Platz in der Hauptrunde. Das Spielverhältnis (53:33 gegenüber 55:36) gab knapp den Ausschlag zugunsten des Rekordmeisters gegenüber den punktgleichen TTF Liebherr Ochsenhausen. So wenige Punkte wie Düsseldorf hatte zuletzt 2019 ein Hauptrundensieger auf dem Konto, damals holten sich die TTF Liebherr Ochsenhausen mit 32:8 Zählern den ersten Platz – bei allerdings auch nur elf Teams in der Liga. Im vergangenen Jahr wurde der 1. FC Saarbrücken TT mit 34:6 Punkten Hauptrundensieger, in den drei Jahren ­zuvor jeweils Düsseldorf mit 34:10 (2023) und zweimal je 40:4 (2022, 2021) Punkten.

Beitragsbild oben: Hugo Calderano von TTF Liebherr Ochsenhausen (Foto: BeLa Sportfoto)